logo_prisma
Das Leben einer der besten Schauspielerinnen der Welt war von Schicksalsschlägen gepflastert

Das Leben einer der besten Schauspielerinnen der Welt war von Schicksalsschlägen gepflastert

Die in Wien geborene deutsche Schauspielerin Romy Schneider stammt aus einer Schauspieler-Familie. Das Talent wurde ihr in die Wiege gelegt. Sie hat ihren Durchbruch mit der "Sissi"- Trilogie. Später sagt sie: es war Fluch und Segen zugleich. Ihre Karriere war ungebrochen, aber privat hielt das Leben unglaubliche Schicksalsschläge für sie bereit. Sie verstarb 1982, viel zu früh mit nur 43 Jahren.

foto 1/30 © Romy.Schneider@Instagram

Romy Schneiders frühe Jahre

Romy Schneiders frühe Jahre

Geboren wird Romy Schneider am 23. September 1938 in Wien, Österreich. Ihr bürgerlicher Name war Rosemarie Magdalena Albach. Ihre Eltern waren Wolf Albach-Retty und Magda Schneider. Beide sind sehr angesehene und viel beschäftigte Schauspieler. Romy ging dann auf das Mädcheninternat auf Schloss Goldenstein, nahe Salzburg. Ihre Eltern hatten schlicht keine Zeit für sie. Diese trennten sich und ließen sich 1945 scheiden.

foto 2/30 © Photo by Louis GOLDMAN@Getty_Images

1953: Sie wußte schon als 15-Jährige, dass sie Schauspielerin werden will

1953: Sie wußte schon als 15-Jährige, dass sie Schauspielerin werden will

Romy verlässt das Mädcheninternat nach der mittleren Reife. Sie will Schauspielerin werden, das ist ihr völlig klar. Bereits mit 15 Jahren steht sie neben ihrer Mutter Magda Schneider in Heimatfilmen wie "Wenn der weiße Flieder wieder blüht" vor der Filmkamera. Ihre Mutter galt als leidenschaftliche Förderin ihrer Tochter, und dies zeigte auch schnell Früchte. Später sollte das Verhältnis aber deutlich abkühlen.

foto 3/30 © Photo by Arthur Grimm@Getty_Images

1955- 1957: Ihren internationalen Durchbruch hat sie mit der "Sissi" - Trilogie

1955- 1957: Ihren internationalen Durchbruch hat sie mit der "Sissi" - Trilogie

In dem Dreiteiler "Sissi", "Sissi, die junge Kaiserin" und schließlich "Sissi, Schicksalsjahre einer Kaiserin" von Regisseur und Drehbuchautor Ernst Marischka, spielt Romy Schneider die österreichische Kaiserin Sissi. Die Welt hielt den Atem an, als sie die 17-jährige Schauspielerin auf der Kinoleinwand sah. Sie war schöner als das Original, ein neuer Star war geboren. Doch diese Filmreihe empfand die Schauspielerin später als Fluch und Segen zugleich.

foto 4/30 © Photo by Sunset Boulevard@Getty_Images

1956: Das war keine Affäre, das war Liebe

1956: Das war keine Affäre, das war Liebe

Sie lernen sich am Filmset des Filmes "Monpti" kennen - die Jungstars Romy Schneider und Horst Buchholz. Sie ist 18 und er 23 Jahre alt. Sie verlieben sich ineinander. Doch Romys Mutter Magda Schneider wäre nie mit einer Beziehung oder gar Ehe einverstanden gewesen. Für sie war Buchholz der Inbegriff des "Halbstarken" - und somit nicht für ihre Tochter geeignet.

foto 5/30 © Photo by Harry Croner@Getty_Images

1958: Romy geht nach Paris und schockt die Welt

1958: Romy geht nach Paris und schockt die Welt

Romy Schneider wird die Welt in Deutschland und Österreich zu klein. Sie ist auf die Rolle der Sissi, dieser bezaubernden Schönheit mit nahezu bodenlangem Haar festgelegt. Das wird ihr zu eng. Sie will sich ausprobieren - beruflich und privat. In Paris macht sie dies im Theaterstück von John Ford "Schade, dass sie eine Dirne ist". Das nennt man dann doch mal einen Imagewechsel!

foto 6/30 © Photo by Sunset Boulevard@Getty_Images

Was lief da mit Curd Jürgens?

Was lief da mit Curd Jürgens?

1959 drehen Romy Schneider und der große deutsche Schauspieler Curd Jürgens den Film "Katia" miteinander. Gerüchten zufolge sollen beide eine kurze, aber sehr heftige Affäre miteinander gehabt haben. Damals ist Curd Jürgens bereits 44 Jahre alt und ein absoluter Frauenschwarm. Romy hingegen ist Anfang 20.

foto 7/30 © Photo by Speva Film@Getty_Images

1958: Der Skandalfilm "Mädchen in Uniform"

1958: Der Skandalfilm "Mädchen in Uniform"

Der Film ist recht schnell erzählt. Romy Schneider verkörpert Manuela von Meinhardis und lebt in einem Mädchenpensionat. Dort verliebt sie sich in ihre Lehrerin Fräulein von Bernburg, welche von Lilli Palmer gespielt wurde. Im Film kommt es zu Szenen, wo die zwei Frauen Zärtlichkeiten austauschen, und es kommt zu einem Kuss. Der Skandal ist perfekt.

foto 8/30 © Photo by ullstein bild@Getty_Images

1958: Die erste große Liebe ihres Lebens war Filmstar Alain Delon

1958: Die erste große Liebe ihres Lebens war Filmstar Alain Delon

Romy Schneider und Alain Delon, der große französische und internationale Filmstar, lernen sich 1958 am Set zum Film "Christine" kennen und lieben. Da ist Romy gerade einmal 20 Jahre jung und immer noch recht naiv. Die Welt hat ein neues Traumpaar. Die Kameras halten voll drauf, aus der süßen Sissi-Darstellerin wird eine selbstbewusste, provozierende junge Frau.

foto 9/30 © Photo by Sunset Boulevard@Getty_Images

Das Paar verlobt sich, heiratet aber nie

Das Paar verlobt sich, heiratet aber nie

Das Paar verlobt sich, aber es kommt zu keiner Heirat. 1963 trennen sich die beiden. Der Trennungsgrund soll eine Affäre von Delon mit Nathalie Barthélemy gewesen sein. Romys Eltern akzeptierten Alain Delon nie. Sie brachen in der Zeit der Beziehung sogar den Kontakt zur Tochter ab.

foto 10/30 © Photo by Patrice PICOT@Getty_Images

Alain Delon bricht Romy Schneider das Herz

Alain Delon bricht Romy Schneider das Herz

Er war ihre große, vielleicht sogar ihre einzige wirkliche Liebe im Leben. Nach ihm hatte sie viele Affären, aber wirkliches privates Glück hat sie nie mehr gefunden. Sehr interessant ist, dass Alain Delon im Jahr 2019 in einem Interview mit dem Stern sagt, dass Romy die Liebe seines Lebens war.

foto 11/30 © Photo by Michel GINFRAY@Getty_Images

1969: Sie spielte ihre Rollen bis an ihre physischen Grenzen

1969: Sie spielte ihre Rollen bis an ihre physischen Grenzen

Regisseure buchten sie, weil Romy Schneider mit ihrer Rolle zu verschmelzen schien. Dies nennt man Method-Acting. Ihren Image-Wechsel erarbeitete sie sich hart. Viele wollten an dem früheren süßen, unschuldigen Image festhalten. Romy wollte ausbrechen. Beispiele hierfür sind ihre Rollen in "Swimming-Pool" mit Alain Delon in der männlichen Hauptrolle, oder auch ihre Rolle der Prostituierten Lilli im Film "Das Mädchen und der Kommissar", mit Michel Piccoli. Das Publikum war am Anfang geschockt, die Schauspielerin in so einer Rolle zu sehen.

foto 12/30 © Photo by Lira Films@Getty_Images

Die Kamera liebte Romy, und Romy liebte die Kamera

Die Kamera liebte Romy, und Romy liebte die Kamera

Claude Sautet sagte einmal über seine Muse: „Ihr Gesichtsausdruck kann sich abrupt verändern, von männlich-aggressiv in sanft-subtil. Romy ist keine gewöhnliche Schauspielerin […] Sie hat diese Vielschichtigkeit, die nur die ganz großen Stars haben. Ich habe sie hinter der Kamera gesehen, konzentriert, nervös, mit einer Vornehmheit und Impulsivität, einer inneren Haltung, von der Männer sich bedrängt und gestört fühlen. Romy erträgt weder die Mittelmäßigkeit noch den Verfall von Gefühlen." Perfekter kann man Romy Schneider nicht beschreiben. Sie war eine Vollblutschauspielerin, wie sie die Welt nicht oft gesehen hat.

foto 13/30 © Photo by Sunset Boulevard@Getty_Images

1964: What's New Pussycat? - Von Woody Allen

1964: What's New Pussycat? - Von Woody Allen

Peter O'Toole und Romy Schneider spielen zusammen in der Komödie "What's New Pussycat", bei welcher Woody Allen Regie führte. Romy war im internationalen Film angekommen. Jeder wollte sie haben. Sie sprach fließend englisch und französisch, und konnte somit sogar als Synchronisatorin ihrer eigenen Filme eingesetzt werden.

foto 14/30 © Photo by Sunset Boulevard@Getty_Images

1965: Schauspieler und Regisseur Harry Meyen tritt in Romys Leben

1965: Schauspieler und Regisseur Harry Meyen tritt in Romys Leben

Der deutsche Schauspieler Harry Meyen lernt Romy Schneider 1965 bei der Eröffnung des Europacenters am Kurfürstendamm in Berlin kennen. Zu dem Zeitpunkt ist Meyen immer noch verheiratet. Romy Schneider "kauft" ihn für 200.000 DM von seiner Ehefrau frei. Bereits ein Jahr später, 1966, heiratet das Paar. Am 03. Dezember 1966 kommt ihr gemeinsamer Sohn David Christopher zur Welt. Alles scheint perfekt. Zuerst lebt die Familie in Berlin, dann in Hamburg. Romy verhilft ihrem Ehemann bei einigen ihrer Filme zu Gastauftritten. Doch als Regisseur musste er mehrere Misserfolge verzeichnen.

foto 15/30 © Photo by Wolfgang Kuhn@Getty_Images

1973: Romy Schneider und Harry Meyen trennen sich

1973: Romy Schneider und Harry Meyen trennen sich

Die Ehe funktioniert nicht. Harry Meyen versuchte, seine Frau zu domestizieren. Das glückte nur für ca. 2 Jahre und solange David Christopher klein war. Dann bemerkte Romy, dass ihr Mann der schlechtere Schauspieler war und ihr nicht das Wasser reichen konnte. Romy fängt wieder an, in Frankreich Filme zu drehen. Nun ist Harry "Monsieur Schneider". Das gibt seinem angeknacksten Ego den Rest.

foto 16/30 © Photo by Göbel@Getty_Images

1979: Harry Meyen begeht Selbstmord

1979: Harry Meyen begeht Selbstmord

Auch beruflich läuft es nicht gut bei ihm. 1975 kommt es zur Scheidung. Er bekommt eine Abfindung von 1,4 Millionen DM. Am 15.04.1979 erhängt Harry Meyen sich am Balkon seiner Hamburger Wohnung. Er war tablettensüchtig und litt extrem unter der Scheidung. Romy Schneider macht sich heftige Vorwürfe. Sie sagt in einem Interview, dass sie besser auf ihren Ex-Mann hätte aufpassen müssen.

foto 17/30 © Photo by Charles Biasini@Getty_Images

Auch mit Michel Piccoli hatte Romy eine Affäre

Auch mit Michel Piccoli hatte Romy eine Affäre

Der große französische Schauspieler Michel Piccoli drehte gleich mehrere Filme mit Romy Schneider. Darunter die "Spaziergängerin von Sans Souci", "Das Mädchen und der Kommissar", und "Die Dinge des Lebens". Die Zuschauer:innen konnten sehen, dass da mehr als nur Schauspiel zwischen diesen großartigen Darstellern herrschte. Die Affäre gab Piccoli später zu. Da er sehr zurückgezogen lebte, konnte er diese gut verbergen.

foto 18/30 © Photo by REPORTERS ASSOCIES@Getty_Images

1970er -Jahre: Romy Schneider ist beruflich auf dem Höhepunkt

1970er -Jahre: Romy Schneider ist beruflich auf dem Höhepunkt

Ab den 1970er-Jahren hat Romy Schneider den Zenit ihrer Karriere erreicht. Sie spielt unter den namhaftesten Regisseuren wie Claude Saudet, Luchino Visconti und Andrzej Zulawski in etlichen Filmen die Hauptrolle. Dadurch wurde sie zur erfolgreichsten Schauspielerin des französischen Films in dieser Zeit. Für die Filme "Nachtblende" und "Eine einfache Geschichte" bekam sie dann auch den französischen César, der mit dem Oscar in den USA vergleichbar ist.

foto 19/30 © Photo by Sunset Boulevard@Getty_Images

Im Film verkörpert sie den modernen unabhängigen Frauentyp

Im Film verkörpert sie den modernen unabhängigen Frauentyp

Mit Alain Delon dreht sie ihren dritten Film. In die deutschen Kinos kommt der Streifen mit dem Titel "Das Mädchen und der Mörder". Auch der Film "César und Rosalie" mit Yves Montand wurde ein großer Erfolg. Zu dieser Zeit, in den 1970er-Jahren, kam es zu einer gemeinsamen Medien-Aktion im Stern zwischen Romy Schneider und Alice Schwarzer mit dem Titel "Wir haben abgetrieben!". Auch durch diese Aktion zeigt Romy, dass sie das "Brave-Mädchen-Image" abgelegt hat.

foto 20/30 © Photo by Sunset Boulevard@Getty_Images

Romy Schneider war eine starke Raucherin

Romy Schneider war eine starke Raucherin

Es ist bekannt, dass Romy Schneider Raucherin war. Bereits am Set von ihrem ersten "Sissi"-Film fing sie heimlich an zu rauchen. Weniger bekannt ist, dass sie tatsächlich um die 60 Marlboro-Zigaretten am Tag rauchte und somit wohl auch als Kettenraucherin bezeichnet werden kann.

foto 21/30 © Photo by ullstein bild@Getty_Images

1975: Sie ist mit ihrem Privatsekretär Daniel Biasini liiert

1975: Sie ist mit ihrem Privatsekretär Daniel Biasini liiert

Ja, Romy Schneider leistete sich einen "Privatsekretär". Daniel Biasini war elf Jahre jünger als Romy. Zu dem Zeitpunkt, als sie eine Beziehung zu ihm einging, war sie immer noch mit ihrem Ehemann Harry Meyen verheiratet. Schnell nach der Scheidung 1975 heiraten Romy Schneider und Daniel Biasini. Am 21. Juli 1977 kommt ihre gemeinsame Tochter Sarah Biasini zur Welt.

foto 22/30 © Photo by Charles Biasini@Getty_Images

1978 - 1979: Sie lehnt das Angebot von Fassbinder ab

1978 - 1979: Sie lehnt das Angebot von Fassbinder ab

Romy Schneider sollte die Hauptrolle im Streifen "Die Ehe der Maria Braun" von Rainer Werner Fassbinder übernehmen. Da Schneider aber mit der Gage nicht zufrieden war, übernahm Hanna Schygulla die Rolle. Romy steht unterdessen mit den Weltstars Omar Sharif, Audrey Hepburn, Gert Fröbe und James Mason für die Sidney Sheldon-Verfilmung "Blutspur" vor der Kamera. Der Film bekommt schlechte Kritiken.

foto 23/30 © Photo by Michel ARTAULT@Getty_Images

Ab 1980: Ihre letzten Jahre

Ab 1980: Ihre letzten Jahre

1981 dreht Schneider den Film "Die zwei Gesichter einer Frau". Doch der Drehbeginn verzögert sich. Den Grund gibt Romys Ehemann Biasini damit an, dass seine Frau aufgrund von Alkoholkonsum und Medikamentenmissbrauchs zusammengebrochen sei. Dem Stern gibt Schneider im selben Jahr ein Interview, in welchem sie sagt: „Ich muss Pause machen, ich muss endlich zu mir selbst finden. […] Im Moment bin ich zu kaputt.“ Das trifft nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Ehe mit Biasini zu.

foto 24/30 © Photo by Sunset Boulevard@Getty_Images

1981: Romy Schneider reicht mal wieder die Scheidung ein

1981: Romy Schneider reicht mal wieder die Scheidung ein

So erfolgreich und beliebt sie in ihren Filmen war: in der Liebe und in ihren Beziehungen hatte Romy Schneider kein dauerhaftes Glück. Im Mai 1981 reicht sie die Scheidung von ihrem Ehemann Daniel Biasini ein. Im selben Monat unterzieht sie sich einer schweren Operation. Ihre rechte Niere muss aufgrund eines gutartigen Tumors komplett entfernt werden. Doch es sollte noch schlimmer für Romy Schneider kommen.

foto 25/30 © Photo by Rainer Binder@Getty_Images

1981: Ihr geliebter Sohn David Christopher verunglückt tödlich

1981: Ihr geliebter Sohn David Christopher verunglückt tödlich

Im Mai 1981 werden Romy Schneider und Daniel Biasini geschieden. Am 05. Juli 1981 versucht ihr Sohn David Christopher den Gartenzaun bei seinen Großeltern, den Eltern von Daniel Biasini, zu überklettern. Dieser Zaun hat scharfe Metallspitzen. Der Junge verunglückt und spießt sich am Gartenzaun lebensbedrohlich auf. Er verstirbt. Romy Schneider verwindet diesen schweren Schicksalsschlag nie.

foto 26/30 © Photo by Michael Ochs Archives@Getty_Images

Oktober 1981: Ihr letzter Film: Die Spaziergängerin von Sans-Souci

Oktober 1981: Ihr letzter Film: Die Spaziergängerin von Sans-Souci

Die Welt hält den Atem an, über die tragische Art und Weise wie Romy Schneider ihren geliebten Sohn verliert. Jeder erwartet, dass sie zumindest eine Auszeit nimmt. Dem ist nicht so. Sie fährt im Oktober 1981 zu den Dreharbeiten für den Film "Die Spaziergängerin von Sans-Souci" nach Berlin. In dem Film nimmt sie sich eines 13-jährigen Jungen an. Wie sie diese Rolle schaffte, so kurz nach dem Tod ihres fast gleichaltrigen Jungen? Darauf sagt Romy: „Man kann einen Augenblick lang nachdenken, aber dann muss man weitermachen. Stehenbleiben ist für mich nicht möglich. Man stürzt sich in die Arbeit, weil man es tun muss – und es hilft auch ein wenig, zu vergessen.“

foto 27/30 © Photo by Sunset Boulevard@Getty_Images

1982: Sie will mit ihrem letzten Lebensgefährten aufs Land ziehen

1982: Sie will mit ihrem letzten Lebensgefährten aufs Land ziehen

Schon bei Premiere der "Spaziergängerin von Sans-Souci" wird Romy Schneiders Leistung als herausragend gefeiert. Doch Schneider will mit ihrem neuen Lebensgefährten, dem Filmproduzenten Laurent Pétin, aufs Land und sich zurückziehen. Es ist aber nicht genügend Geld vorhanden. Es stellt sich heraus, dass ihr Stiefvater fast alles von ihrem Geld veruntreut hat, und dass auch ihre Ex-Ehemänner prächtig von ihrem Geld gelebt haben. Am Abend des 28. Mai 1982 will Romy noch etwas länger aufbleiben, um Musik zu hören. Am nächsten Morgen findet Pétin ihren leblosen Körper zusammengesunken an ihrem Schreibtisch. Eine der größten Schauspielerinnen ihrer Zeit war gestorben, nach offiziellen Berichten an Herzversagen. Viele wussten aber, dass sie an einem gebrochenen Herzen starb.

foto 28/30 © Photo by Bavaria Filmstudios@Getty Images

Ihr Grab liegt auf einem Friedhof vor Paris

Ihr Grab liegt auf einem Friedhof vor Paris

Romy Schneider wurde in ihrer Wahlheimat Frankreich beerdigt. Sie liegt auf dem Friedhof Boissy-sans-Avoir, westlich von Paris. Dort konnte sie aber nicht in Frieden ruhen. Wie die Friedhofsverwaltung mitteilte, wurde versucht, das Grab zu öffnen. Allerdings ohne Erfolg. Auch Beschädigungen wurden keine verursacht.

foto 29/30 © Photo by Horst Ossinger@Getty_Images

Ihre Tochter Sarah Biasini schreibt ein Buch über ihre berühmte Mutter

Ihre Tochter Sarah Biasini schreibt ein Buch über ihre berühmte Mutter

Sarah Biasini ist fünf Jahre alt, als ihre Mutter Romy Schneider verstirbt. Richtig kennenlernen durfte sie ihre Mutter nicht. Biasini ist selbst Schauspielerin, und nun auch Autorin. Im Buch "Die Schönheit des Himmels" versucht sie, nach eigenen Aussagen, sich ihrer Mutter anzunähern.

foto 30/30 © Photo by Stephane Cardinale@Getty_Images

Siehe auch